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Leider mussten wir geschwächt gegen Beilngries antreten und wir waren DWZ-mäßig weit unterlegen. Trotzdem aus der angekündigten starken Niederlage wurde es nichts! Es fehlte wenig, damit wir ein Unentschieden erreichen konnten. Ermutigend für den Rest der Saison.

 

 

Ronald Vögerl- Christophe Andreoli 1/2- 1/2

Gegen Ronald Vögerl probierte ich eine neue Variante aus, und ich fand mich sehr schnell aus meinem "Eröffnungsbuch".

Ich überlegte schon 20 Minuten und entschied mich die Läufer nicht zu tauschen, da es mir schien, dass der eigentlich wichtige Bauer c4 dann nicht zu verteidigen war.  Ich erreichte die folgende bequeme Stellung, bei der Weiß um Ausgleich kämpfen muss.

Letztendlich wurde das folgende Endspiel erreicht, wo Weiß mit schwachen Bauern behaftet ist. Vielleicht war ich zu oberflächig, aber ich fand keinen Weg, um daraus Kapitel zu schlagen. Und weil ich das Bauernendspiel nicht richtig abschätzen konnte, entschied ich mich zu remisieren.

 Siegfried Schmidt- Walter Goetz 1/2- 1/2

Eine immer ausgeglichene positionelle Partie mit der folgenden Schlussstellung:

 

Weiß hat zwar einen Freibauer, der aber nur schwach werden kann.

Julio Pareja  Sanchez- Stefan Huber 0-1

Julio erreichte in einer Tchigorin eine ausgeglichene Stellung gegen einen besser vorbereiteten Gegner, bis zu dem Einsteller Sf5?? : Ein vorzeitiger Weihnachtsgeschenk für Stefan Huber.

Adolf Tussel - Sebastian Wheeler 0-1

Adolf war auch sehr großzügig mit seinem Gegner, mit dem Zug d5 und später De6. Die Partie war nicht zu retten.

Uwe Marburger - Sandor Biro 0-1

Uwe hatte es natürlich schwer mit Sandor, und spielte b3, vielleicht nicht die beste Entscheidung gegen einen IM.

Uwe spielte Sc4? in der sowieso schon schwierigen Stellung (Schwarz schlägt dann auf g2), bei der die fehlende Rochade und den Entwicklungsrückstand schmerzhaft sind.

Thomas Beitz- Waldemar Wagner 1-0

Thomas spielte nochmal sehr überzeugend. In der folgenden Stellung, Lxf7 leite eine reihe von taktischen Zügen ein, bei der Thomas der genaueste war.

Das darausfolgende Endspiel mit 2 Bauern mehr war klar gewonnen.

Paul Raps - Reinhard Riedl 1/2- 1/2

Erster Einsatz dieses Jahr für unseren Hoffnungsträger! Und erfolgreich! Ein remis mit 400 DWZ Unterschied.

Nach einem Einsteller der beiden Spieler, erreichte Paul dieses Endspiel mit einem Bauern mehr. Das Endspiel soll gewonnen sein.

Allerdings stellte Paul unglücklich seinen König auf a5, was letztendlich seinen Gegner ermöglichte dank einer Mattdrohung die Partie zu retten! Die Schlussstellung: der Zug b5 kann nicht gespielt werden!

Zum Schluss, zur Hauptpartie des Tages.

Viktor Pak - Reinhold Brunninger 0-1

Eine ungläubig spannende Partie, bei der unser ex-Vorsitzender und Altmeister seine beste Leistung hervorgerufen hat.

Vor Anfang an schien ein schlechter Tag Viktor Pak erwischt zu haben, währenddessen Reinhold auf einmal 20 Jahre jünger geworden war.

Die Eröffnung von Weiß ist nicht überzeugend, wie der Damenspringer entwickelt wird ist unklar und wird Zeit kosten.

 

Weiß startet einen Angriff, obwohl er die Position seines Königs nicht festgelegt hat. Eigentlich zweifelhaft, und schwarz hätte es mit einem Gegenangriff im Zentrum ausnützen können.

Die nächste Stellung wurde der Wendenpunkt der Partie. Der Angriff von Weiß reicht überhaupt nicht aus, die Aktivität von Schwarz im Zentrum ist entscheidend. Schwarz hat schon die Oberhand gewonnen: meisterhaft von Reinhold gespielt.

 

In der nächsten Stellung, die Partie ist schon für Schwarz gewonnen: Zwei Freibauer und Angriff auf den weißen König. Es gibt keine Verteidigung.

Der Mannschaftführer Christophe Andreoli