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Sonntag den 20.01.2018

Im Gegensatz zum nächsten Spiel hatten wir die Chancen eine gute Mannschaft gegen Eichstätt aufzustellen. Der Ausgang des Kampfes war lange unklar und meine Partie sollte letztendlich über das Ergebnis entscheiden. Dieser Sieg war ein wichtiges Meilenstein für den Klassenerhalt, wenn aber wir noch zäh dafür kämpfen müssen.

 

Tussel, Adolf - Grimm, Elisabeth: 1-0

Schwarz hatte bisher eine zufriedene Stellung erreicht, und konnte hoffen, Druck auf das weiße Zentrum auszuüben. Die große Rochade ist allerdings zweifelhaft und schenkt Weiß Angriffsmöglichkeiten.

Weiß verlor allerdings anschließend etwa den Pfad bei taktischen Komplikationen, wobei die Schlussstellung unklar aber weiterhin schwierig für Schwarz ist. Mit dem Patzer Tf2?? verlor aber schwarz sofort die Partie, da nach De7+ den Matt unvermeidbar ist.

 Schlinke, Eckhard - Andreoli, Christophe, Dr.: 0-1

Schwarz hat eine gute Stellung nach der Eröffnung erreicht. Der Läuferpaar von Weiß kann hier nicht seine volle Kraft entfalten.

Ist die folgende Stellung wegen den ungleichfärbigen Läufern remis? Ich stellte mich eigentlich die Frage nicht, da mein Turm viel aktiver war, und ich versuchte durch risikoloses Manövrieren, die Geduld meines Gegners auf die Probe zu stellen. Ich lehnte natürlich den Abtausch der Türmer ab.

 Nachdem später die Türmer doch abgetauscht wurden, war Weiß trotz den ungleichfärbigen Läufern wegen den zwei schwarzen Freibauern verloren.

Leurpendeur, Max-Brunninger, Reinhold: 1/2-1/2

In der folgenden Stellung ist die Kontrolle über d5 entscheidend. Weiß hat dafür seine Figuren schlecht aufgestellt. Der weiße Läufer sollte auf e2 und der schwarze Läufer auf g5 stehen. Schwarz hat schon gutes Spiel.

 Schwarz nützt allerdings die Gelegenheit nicht ganz und hätte mit Le6 den Zug d5 vorbereiten können.

 In der Schlussstellung willigte Schwarz in Remis ein. Das weiterhin bestehende Loch auf d5 hat sicherlich eine Rolle in der Entscheidung gespielt.

Allerdings mit Rxc3! und dann Sxe4 hätte Schwarz auf Sieg spielen können!

Pareja Sanchez, Julio - Eder, Franz: 1/2-1/2

Bei holländischer Strukturen mit Lg7 und f5 wird oft d6 und dann später e5 gespielt. Der Aufbau hier mit c6 und d5 ist aus meiner Sicht zweifelhaft. Es wird schwierig den weißfeldrigen Läufer zu aktivieren. Der Zug Rb8 war unnötig. Weiß hat schon eine gute Stellung.

Schwarz hätte zumindest Le6 spielen sollen. Der Zug e6 sperrt den Läufer für lange ab.

In der Schlussstellung bleiben die Probleme von Schwarz bestehen. Die beiden Läufer von Weiß sind sehr stark. Weiß hat die Möglichkeit, seinen schwarzfeldrigen Läufer auf der Diagonale a3-d6 zu aktivieren (nach Dc4 und Dc1) einerseits und kann anderseits mit dem Zug a5 weitere Fortschritte machen. Deshalb ist die Remis-Einwilligung sehr großzügig.

 

Mödl, Ewald - Goetz, Andreas, Dr. : 0-1

Die Partie wurde schnell entschieden. Weiß hätte hier den Springer auf c6 schlagen sollen.

Er verlor anschließend Material, einen Bauer und dann eine Figur ohne dass der Entwicklungsrückstand von Schwarz eine ausreichende Kompensation dafür bietet.

 

Der Mannschaftsführer, Christophe Andreoli